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Ersteinsatz: Titan G23 Dehnprozess: 316LVM Chirurgiestahl Schmuck: Horn, Holz, Knochen, verschiedene Metalle und Edelsteine Natürliche Materialien wie Holz, Horn, Knochen etc.eignen sich auf Grund ihrer Beschaffenheit nicht als Ersteinsatzschmuck. Selbst der best polierteste organische Schmuck weist im Vergleich mit Titan und chirurgischem Stahl eine wesentlich gröbere Oberflächenstruktur auf. Organischer Schmuck sollte niemals mit einem Autoklaven (Dampfdrucksterilisator) sterilisiert werden, da der Schmuck durch die hohen Temperaturen spröde und rissig wird und somit unwiederruflich beschädigt wird. Auch nach einer kompletten Abheilung sollte stets auf eine gute Oberfächenverarbeitung (Polierung) geachtet werden. Unsauberund schlecht polierte Oberflächen belasten und beschädigen Dein Gewebe unnötig. Pflegetips für Deinen neuen Schmuck: -Nich im Autoclaven sterilsieren -Nicht in Wasser oder sonstige Flüssigkeiten einlegen -Nicht direkter Sonneneinstrahlung aussetzten -Nicht in extremen Temperaturen oder im Badezimmer lagern -Nicht zum Schwimmen tragen -Vor dem Trage mit einer milden antibakteriellen Seife und wasser reinigen und sofort abtrocknen -Nur für abgeheilte Piercings verwenden -Einmal monatlich mit einem natürlichen Öl behandeln (kokusnuss- , jojobaöl etc.) Optimales Material für den Ersteinsatz. Es ist ein sehr leichtes (halb so schwer wie Stahl), festes und korrosionsbeständiges Material. Titan ist nickelfrei und absolut biokompatibel, weshalb es auch in der Medizin häufigen Einsatz findet (z. B. in künstlichen Gelenken oder als Zahnimplantate). Titan G23 (Ti 6Al 4VEli) besitzt eine extrem glatte Oberflächenstruktur, was zu einer schnellen Epithelisierung der Wunde fördert. Nach der EU-Nickel-Richtlinie für den Ersteinsatz zugelassenes Material. Es enthält zwar Nickelanteile, allerdings werden die Nickelsalze nicht an den Körper abgegeben. Allergische Reaktionen sollten somit ausbleiben. Wir empfehlen jedoch, Schmuck aus Chirurgiestahl erst nach vollständiger Heilung des Piercings zu verwenden. Besondere Bedeutung hat Chirurgiestahl in der Verwendung als Dehnschmuck, da es sterilisierbar ist und eine relativ glatte Oberfläche besitzt. |
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